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Niedrigere Kosten durch Abfallschleusen
Die Gebühren für die Abfallentsorgung werden künftig nicht mehr alleine nach Quadratmetern abgerechnet. Mit dem neuen System werden die Kosten der Müllentsorgung zu 60% nach getätigten Einwürfen und zu 40% nach Wohnfläche kalkuliert. Jede Mieteinheit hat ein wöchentliches Mindestvolumen von 20 Litern. Zusätzlich zu dem Mindestvolumen werden die tatsächlichen Einwürfe erfasst und berechnet. Durch einen persönlichen Zugangschip für die Abfallschleuse wird verhindert, dass unbefugte Personen ihren Abfall in fremde Abfallcontainer werfen. Auch die genaue Zahl der Einwürfe wird anhand dieses Zugangschips ermittelt. Die eingebaute Elektronik erfasst jeden Zugriff auf die Schleuse und ordnet sie über den Chip der entsprechenden Mietpartei zu. Dieses System der verursachergerechten Abfallbeseitigung hat sich bereits in zahlreichen anderen Städten bewährt. Mieter, die ihren Müll dabei ordnungsgemäß getrennt haben, konnten so eine Einsparung von bis zu 60% erreichen. Die Schleuse besteht aus einem Kippeinwurfmechanismus, welcher auf einer Standardwaschbetonbox montiert ist.
Info-Veranstaltungen mit den Mietern
Bevor die Abfallschleusen aufgestellt wurden fand am 27. und 28. März 2009 eine ausführliche Mieterberatung statt. An dieser nahm auch die Firma Innotec teil, um die Mieter umfassend zu informieren. Zudem wurden den Mietern anlässlich der Einführungsveranstaltung ihre persönlichen Zugangschips ausgehändigt und die Funktionsweise der neuen Abfallschleusen demonstriert.
Die Wertstoffgefäße und Standplätze werden von Innotec regelmäßig kontrolliert und gepflegt. Mindestens zweimal wöchentlich erfolgt eine Reinigung, um Abfallablagerungen schnell zu beseitigen. Generell sollten die Standplätze von den Mietern in einem ordentlichen Zustand gehalten werden. Auf diese Weise wird die Attraktivität der entsprechenden Wohnanlagen weiter gesteigert und die Nebenkosten können im Bereich Abfall deutlich gesenkt werden.
In Düsseldorf werden die Mieter der Objekte: Am Schönekamp 98, Landsberger Straße 1, 3 und 5, Sterntaler Weg 2, 4, 6, 8, 10, 22, 24, 26 und 30 sowie in der Stendaler Straße 58 von dem neuen Abfallmanagement-System profitieren.
Gesetzliche Rahmenbedingungen:
Veröffentlicht am: 01.04.2009
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